Errichtung einer Dampf-, Kondensat- und Fernwärmetrasse im Industriegebiet Rothensee
- Wer?
- Städtische Werke Magdeburg GmbH & Co. KG
- Wo?
- Deutschland
- Wert?
- 5 Lose
- Frist?
- —
- Wie?
- neg-w-call
Errichtung eines Ersatzneubaus der Industriefernwärmetrasse im Bereich Rothensee (August-Bebel-Damm bis Am Zweigkanal) auf einer Länge von ca. 540 m in den Dimensionen DN 50 bis DN 300 und einem Auslegungsdruck von 25 bar(ü). Hinzu kommt die Errichtung einer mit auf der Trasse befindlichen Dampf- und Kondensatleitung, welche über die Fernwärmetrasse hinaus bis zur Straße „Am Hansehafen“ reicht. Die Dampftrasse verläuft auf ca. 100 m, die Kondensattrasse auf 2.
Beschreibung
Errichtung eines Ersatzneubaus der Industriefernwärmetrasse im Bereich Rothensee (August-Bebel-Damm bis Am Zweigkanal) auf einer Länge von ca.
540 m in den Dimensionen DN 50 bis DN 300 und einem Auslegungsdruck von 25 bar(ü).
Hinzu kommt die Errichtung einer mit auf der Trasse befindlichen Dampf- und Kondensatleitung, welche über die Fernwärmetrasse hinaus bis zur Straße „Am Hansehafen“ reicht.
Die Dampftrasse verläuft auf ca.
2.100 m, die Kondensattrasse auf 2.350 m.
Die Dimensionen betragen bei der Dampftrasse (Material 16Mo3) von DN 25 bis DN 250 bei einem Auslegungsdruck von 46 bar(ü), bei der Kondensatleitung von DN 25 bis DN 100 bei einem Auslegungsdruck von 16 bar(ü).
Der Trassenverlauf wird vom Auftraggeber (AG) vorgegeben, liegt als Anlage (Lageplan) bei und wird durch den Auftragnehmer (AN) technisch geprüft.
Der Stahlbau für die dafür erforderlichen Brücken- und Dehner-Bauwerke ist im Los 2 beschrieben.
Das Los1 ist für alle weiteren Lose das Leitgewerk.
Da hier mehrere Gewerke aufeinandertreffen, die Abstimmungen und Festlegungen zwischen Auftraggeber und ggf.
mehreren Auftragnehmern erforderlich machen, hat der Teilnehmer bereits mit dem Teilnahmeantrag seine Koordinationsverpflichtung als Hauptlos-Auftragnehmer als Eigenerklärung abzugeben.
Für das LOS1 Rohrleitungsbau müssen erbracht werden: Lieferung von Material, Montage, Werksplanung (prüffähige Rohrstatik, Fertigungszeichnungen, Zertifizierung, usw.) und Prüfung/Inbetriebnahme.
Bei der Dampfrohrleitung und den FW- Rohrleitungen handelt es sich um Druckgeräte, die nach der Druckgeräterichtlinie (DGRL) im Konformitätsberwertungsverfahren in die Kategorie Kat.
III bzw.
Kat.
II eingestuft werden.
Der Errichter dieser Rohrleitungen (der Rohrleitungsbauer) ist verantwortlich für die Inverkehrbringung und die CE-Kennzeichnung der neuen Druckgeräte.
Dazu bekommt er mit der Auftragsvergabe eine prüffähige Rohrleitungsstatik übergeben, mit der er dann die entsprechenden Verfahrensschritte bis zur CE-Kennzeichnung durchläuft.
Der Stahlbau für die oberirdische Dampftrasse erstreckt sich vom Gelände des Mühlheizkraftwerkes Rothensee zwischen Block 3 und dem Hafenbecken zum August-Bebel-Damm, wo die Fernwärmetrasse hinzukommt und parallel weiter bis zur Kreuzung „Am Zweigkanal“ verläuft.
Hier biegt die Trasse in die Straße „Am Zweigkanal“ ab und verläuft weiter bis zur Straßenquerung auf das Gelände MUT GmbH.
Von dort verläuft die Trasse bis zur Straße „Am Hansehafen“ und weiterführend anschließend parallel bis zum Gelände der VITERRA GmbH.
Die bodennahen Stahlbauelemente (Mittelstütze mit Galgen an beiden Seiten) sollen in Becherfundamenten platziert und vergossen werden.
Die Dehner-Bauwerke müssen eine Spannweite von 8 – 15 m und die Brücken zwischen 8 – 42 m haben.
Hierfür kommen vorwiegend Fachwerkkonstruktionen zum Einsatz.
Alle Dehner-Bauwerke sind in vertikaler Form auszuführen.
Ausnahmen können auf dem Gelände der VITERRA GmbH auftreten.
Hier kann der Stahlbau an vorhandene Stahlbaustrukturen angebunden werden.
Der statische Nachweis der vorhandenen Stahlbaustruktur erfolgt durch den Auftraggeber (AG).
Durchfahrten sind mit einem Anfahrschutz zu versehen und die Erdung an den Stahlbau anzuschließen.
Diese Statik ist durch den Auftragnehmer (AN) zu überprüfen und Werkstatt-Zeichnungen anzufertigen.
Der Stahlbau ist vorzugsweise soweit wie möglich werkseitig feuerverzinkt vorzufertigen und auf dem Baufeld mit Schraubverbindungen zwischen den Segmenten und im Fundament mit Bohrankern zu befestigen.
Ausnahme bilden die Becherfundamente, welche nach Ausrichtung des Sockelstahlbaus einen Verguss benötigen.
Für einzelne Brückensegmente sind entsprechende Hebezeuge zu organisieren sowie die jeweilige Verkehrssituation zu beachten und ggf.
Absperrungen zu errichten.
Querungen im öffentlichen bzw.
befahrenen Bereich sind vor Baubeginn im Ablauf mit dem AG abzustimmen.
Die Arbeit muss in großen Höhen von bis zu 15 m (Brücken, Dehnerbauwerke) ausgeführt werden.
Der vorhandene Baubestand ist zu schützen.
Da hier mehrere Gewerke aufeinandertreffen, wo Abstimmungen und Festlegungen zwischen Auftraggeber, dem Hauptlos-Auftragnehmer für Los 1 und ggf.
weiteren Auftragnehmern erfolgen müssen, hat der Teilnehmer bereits mit dem Teilnahmeantrag seine Koordinationsverpflichtung abzugeben.
Die Dämmarbeiten für die oberirdische Dampftrasse erfolgen auf dem Gelände des Mühlheizkraftwerkes Rothensee zwischen Block 3 und dem Hafenbecken.
Dann weiter im Bereich August-Bebel-Damm, wo die Fernwärmetrasse hinzukommt und parallel weiter bis zur Kreuzung „Am Zweigkanal“.
Hier biegt die Trasse in die Straße „Am Zweigkanal“ ab und verläuft weiter bis zur Straßenquerung auf dem Gelände der MUT GmbH.
Von dort verläuft die Trasse bis zur Straße „Am Hansehafen“ und weiterführend anschließend parallel bis zum Gelände der VITERRA GmbH.
Alle auf der Trasse befindlichen Leitungen sind entsprechend der Vorgaben mit Mineralwollmatten in der Dämmdicke 50 – 200 mm zu dämmen und mit einer Blechummantelung zu versehen.
Da die Rohrleitungen abschnittsweise errichtet werden, ist auch hier eine abschnittsweise Installation möglich.
Die Entlüftungsleitungen der Industriewärmetrasse und Kondensatrohrleitung sind in die Isolation einzubinden, um Frostschäden zu vermeiden.
An einzelnen Stellen ist mit beengten Verhältnissen zu rechnen und die Arbeiten müssen in großen Höhen (bis zu 15m) ausgeführt werden.
Es sind Dämmmatten mit Stützringen anzubringen und mit Blech zu verkleiden.
Für Armaturen und Entlüftungen/Entwässerungen sind besondere Zuschnitte (Bsp.
für Richtungsänderungen, Segmentbögen, Ausschnitte und Armaturenkappen) notwendig.
Die aufzubringende Dämmung ist gegen unbefugtes Entfernen zu sichern.
Da hier mehrere Gewerke aufeinandertreffen, wo Abstimmungen und Festlegungen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer erfolgen müssen, hat der Teilnehmer bereits mit dem Teilnahmeantrag eine Koordinationsverpflichtung abzugeben.
Die Tiefbauarbeiten und Herstellung von Fundamenten für die oberirdische Dampftrasse erfolgen auf dem Gelände des Mühlheizkraftwerkes Rothensee zwischen Block 3 und dem Hafenbecken.
Dann weiter im Bereich August- Bebel-Damm, wo die Fernwärmetrasse hinzukommt und parallel weiter bis zur Kreuzung „Am Zweigkanal“.
Hier biegt die Trasse in die Straße „Am Zweigkanal“ ab und verläuft weiter bis zur Straßenquerung auf dem Gelände der MUT GmbH.
Von dort verläuft die Trasse bis zur Straße „Am Hansehafen“ und weiterführend anschließend parallel bis zum Gelände der VITERRA GmbH.
Es sind ca.
260 Einzelfundamente für Stützen, Brücken und Dehnerbauwerke zu errichten.
Bei der Aushebung der Fundamentgräben kann es zum Fund von Bestandbauwerken oder Hindernissen kommen.
An kritischen Punkten, die vom Auftraggeber (AG) benannt werden, können Suchschachtungen im Vorfeld notwendig sein.
Je nach Bodenbeschaffenheit muss eine Verbesserung des Untergrundes erfolgen.
Es ist ein Erdungskonzept zu erstellen und mit dem AG abzustimmen.
An einzelnen Stellen sind Gehwege, Zäune sowie kleinere Asphaltabschnitte aufzunehmen und nach Abschluss der Arbeiten wiederherzustellen.
Die Fundamente sind vorwiegend als Fertigteilfundamente einzusetzen.
An einzelnen Stellen können diese aufgrund beengter Platzverhältnisse oder Hindernisse nicht eingesetzt werden.
Hier müssen Ortbeton- Fundamenten erstellt werden.
Hierzu erfolgen die Festlegungen während der Bauphase durch den AG.
Stellenweise müssen kleinere Geländeanpassungen im Bereich des Trassenkorridors vorgenommen werden.
Durch den AG werden Baufelduntersuchungen im Hinblick auf Tragfähigkeit und Kampfmittel durchgeführt.
Der Bodenaushub ist entsprechend der Anweisung vom AG auf die zugewiesene Deponie zu bringen.
Die Transportentfernung liegt in einem Radius von 35 km, die reinen Deponiekosten trägt der Auftraggeber.
Es sind Ringerder einzubringen und bei Arbeiten im öffentlichen Bereich Verkehrsleitkonzepte zu erstellen.
Die Verlegung der EMSR-Kabeltrasse für die oberirdische Dampftrasse erfolgt auf dem Gelände des Mühlheizkraftwerkes Rothensee zwischen Block 3 und dem Hafenbecken.
Dann weiter im Bereich August-Bebel-Damm, wo die Fernwärmetrasse hinzukommt und parallel weiter bis zur Kreuzung „Am Zweigkanal“.
Hier biegt die Trasse in die Straße „Am Zweigkanal“ ab und verläuft weiter bis zur Straßenquerung auf dem Gelände der MUT GmbH.
Von dort verläuft die Trasse bis zur Straße „Am Hansehafen“ und weiterführend anschließend parallel bis zum Gelände der VITERRA GmbH.
Jeweils am Anfang und am Ende der Strecke, nahe der Abgänge zum Kunden/weitere Abnehmer, sind auf der Stahlbrücke neben der Dampf- und Kondensatleitung Mengenmessungen in einem dafür zu verlegenden Kabelkanal anzubringen.
Zudem ist eine Temperaturmessung für jede Entwässerungsstelle an jeder senkrechten Steigung vorzusehen.
Alle Armaturen werden ohne Automatisierung ausgeführt.
In dem dafür installierten Kabelkanal wird demnach die Spannungsversorgung und die Datenübertragung mittels Lichtwellenleiter durch Trennstege organisiert..
Unvollständige Daten
- !Keine Abgabefrist bekannt
- !Kein Ort bekannt
Lose (5)
Los 1: Errichtung eines Ersatzneubaus der Industriefernwärmetrasse im Bereich Rothensee (August-Bebel-Damm bis Am Zweigkanal) auf einer Länge von ca. 540 m in den Dimensionen DN 50 bis DN 300 und einem Ausle
Errichtung eines Ersatzneubaus der Industriefernwärmetrasse im Bereich Rothensee (August-Bebel-Damm bis Am Zweigkanal) auf einer Länge von ca. 540 m in den Dimensionen DN 50 bis DN 300 und einem Auslegungsdruck von 25 bar(ü). Hinzu kommt die Errichtung einer mit auf der Trasse befindlichen Dampf- und Kondensatleitung, welche über die Fernwärmetrasse hinaus bis zur Straße „Am Hansehafen“ reicht. Die Dampftrasse verläuft auf ca. 2.100 m, die Kondensattrasse auf 2.350 m. Die Dimensionen betragen bei der Dampftrasse (Material 16Mo3) von DN 25 bis DN 250 bei einem Auslegungsdruck von 46 bar(ü), bei der Kondensatleitung von DN 25 bis DN 100 bei einem Auslegungsdruck von 16 bar(ü). Der Trassenverlauf wird vom Auftraggeber (AG) vorgegeben, liegt als Anlage (Lageplan) bei und wird durch den Auftragnehmer (AN) technisch geprüft. Der Stahlbau für die dafür erforderlichen Brücken- und Dehner-Bauwerke ist im Los 2 beschrieben. Das Los1 ist für alle weiteren Lose das Leitgewerk. Da hier mehrere Gewerke aufeinandertreffen, die Abstimmungen und Festlegungen zwischen Auftraggeber und ggf. mehreren Auftragnehmern erforderlich machen, hat der Teilnehmer bereits mit dem Teilnahmeantrag seine Koordinationsverpflichtung als Hauptlos-Auftragnehmer als Eigenerklärung abzugeben. Für das LOS1 Rohrleitungsbau müssen erbracht werden: Lieferung von Material, Montage, Werksplanung (prüffähige Rohrstatik, Fertigungszeichnungen, Zertifizierung, usw.) und Prüfung/Inbetriebnahme. Bei der Dampfrohrleitung und den FW- Rohrleitungen handelt es sich um Druckgeräte, die nach der Druckgeräterichtlinie (DGRL) im Konformitätsberwertungsverfahren in die Kategorie Kat. III bzw. Kat. II eingestuft werden. Der Errichter dieser Rohrleitungen (der Rohrleitungsbauer) ist verantwortlich für die Inverkehrbringung und die CE-Kennzeichnung der neuen Druckgeräte. Dazu bekommt er mit der Auftragsvergabe eine prüffähige Rohrleitungsstatik übergeben, mit der er dann die entsprechenden Verfahrensschritte bis zur CE-Kennzeichnung durchläuft.
Los 2: Der Stahlbau für die oberirdische Dampftrasse erstreckt sich vom Gelände des Mühlheizkraftwerkes Rothensee zwischen Block 3 und dem Hafenbecken zum August-Bebel-Damm, wo die Fernwärmetrasse hinzukommt
Der Stahlbau für die oberirdische Dampftrasse erstreckt sich vom Gelände des Mühlheizkraftwerkes Rothensee zwischen Block 3 und dem Hafenbecken zum August-Bebel-Damm, wo die Fernwärmetrasse hinzukommt und parallel weiter bis zur Kreuzung „Am Zweigkanal“ verläuft. Hier biegt die Trasse in die Straße „Am Zweigkanal“ ab und verläuft weiter bis zur Straßenquerung auf das Gelände MUT GmbH. Von dort verläuft die Trasse bis zur Straße „Am Hansehafen“ und weiterführend anschließend parallel bis zum Gelände der VITERRA GmbH. Die bodennahen Stahlbauelemente (Mittelstütze mit Galgen an beiden Seiten) sollen in Becherfundamenten platziert und vergossen werden. Die Dehner-Bauwerke müssen eine Spannweite von 8 – 15 m und die Brücken zwischen 8 – 42 m haben. Hierfür kommen vorwiegend Fachwerkkonstruktionen zum Einsatz. Alle Dehner-Bauwerke sind in vertikaler Form auszuführen. Ausnahmen können auf dem Gelände der VITERRA GmbH auftreten. Hier kann der Stahlbau an vorhandene Stahlbaustrukturen angebunden werden. Der statische Nachweis der vorhandenen Stahlbaustruktur erfolgt durch den Auftraggeber (AG). Durchfahrten sind mit einem Anfahrschutz zu versehen und die Erdung an den Stahlbau anzuschließen. Diese Statik ist durch den Auftragnehmer (AN) zu überprüfen und Werkstatt-Zeichnungen anzufertigen. Der Stahlbau ist vorzugsweise soweit wie möglich werkseitig feuerverzinkt vorzufertigen und auf dem Baufeld mit Schraubverbindungen zwischen den Segmenten und im Fundament mit Bohrankern zu befestigen. Ausnahme bilden die Becherfundamente, welche nach Ausrichtung des Sockelstahlbaus einen Verguss benötigen. Für einzelne Brückensegmente sind entsprechende Hebezeuge zu organisieren sowie die jeweilige Verkehrssituation zu beachten und ggf. Absperrungen zu errichten. Querungen im öffentlichen bzw. befahrenen Bereich sind vor Baubeginn im Ablauf mit dem AG abzustimmen. Die Arbeit muss in großen Höhen von bis zu 15 m (Brücken, Dehnerbauwerke) ausgeführt werden. Der vorhandene Baubestand ist zu schützen. Da hier mehrere Gewerke aufeinandertreffen, wo Abstimmungen und Festlegungen zwischen Auftraggeber, dem Hauptlos-Auftragnehmer für Los 1 und ggf. weiteren Auftragnehmern erfolgen müssen, hat der Teilnehmer bereits mit dem Teilnahmeantrag seine Koordinationsverpflichtung abzugeben.
Los 3: Die Dämmarbeiten für die oberirdische Dampftrasse erfolgen auf dem Gelände des Mühlheizkraftwerkes Rothensee zwischen Block 3 und dem Hafenbecken. Dann weiter im Bereich August-Bebel-Damm, wo die Fern
Die Dämmarbeiten für die oberirdische Dampftrasse erfolgen auf dem Gelände des Mühlheizkraftwerkes Rothensee zwischen Block 3 und dem Hafenbecken. Dann weiter im Bereich August-Bebel-Damm, wo die Fernwärmetrasse hinzukommt und parallel weiter bis zur Kreuzung „Am Zweigkanal“. Hier biegt die Trasse in die Straße „Am Zweigkanal“ ab und verläuft weiter bis zur Straßenquerung auf dem Gelände der MUT GmbH. Von dort verläuft die Trasse bis zur Straße „Am Hansehafen“ und weiterführend anschließend parallel bis zum Gelände der VITERRA GmbH. Alle auf der Trasse befindlichen Leitungen sind entsprechend der Vorgaben mit Mineralwollmatten in der Dämmdicke 50 – 200 mm zu dämmen und mit einer Blechummantelung zu versehen. Da die Rohrleitungen abschnittsweise errichtet werden, ist auch hier eine abschnittsweise Installation möglich. Die Entlüftungsleitungen der Industriewärmetrasse und Kondensatrohrleitung sind in die Isolation einzubinden, um Frostschäden zu vermeiden. An einzelnen Stellen ist mit beengten Verhältnissen zu rechnen und die Arbeiten müssen in großen Höhen (bis zu 15m) ausgeführt werden. Es sind Dämmmatten mit Stützringen anzubringen und mit Blech zu verkleiden. Für Armaturen und Entlüftungen/Entwässerungen sind besondere Zuschnitte (Bsp. für Richtungsänderungen, Segmentbögen, Ausschnitte und Armaturenkappen) notwendig. Die aufzubringende Dämmung ist gegen unbefugtes Entfernen zu sichern. Da hier mehrere Gewerke aufeinandertreffen, wo Abstimmungen und Festlegungen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer erfolgen müssen, hat der Teilnehmer bereits mit dem Teilnahmeantrag eine Koordinationsverpflichtung abzugeben.
Los 4: Die Tiefbauarbeiten und Herstellung von Fundamenten für die oberirdische Dampftrasse erfolgen auf dem Gelände des Mühlheizkraftwerkes Rothensee zwischen Block 3 und dem Hafenbecken. Dann weiter im Ber
Die Tiefbauarbeiten und Herstellung von Fundamenten für die oberirdische Dampftrasse erfolgen auf dem Gelände des Mühlheizkraftwerkes Rothensee zwischen Block 3 und dem Hafenbecken. Dann weiter im Bereich August- Bebel-Damm, wo die Fernwärmetrasse hinzukommt und parallel weiter bis zur Kreuzung „Am Zweigkanal“. Hier biegt die Trasse in die Straße „Am Zweigkanal“ ab und verläuft weiter bis zur Straßenquerung auf dem Gelände der MUT GmbH. Von dort verläuft die Trasse bis zur Straße „Am Hansehafen“ und weiterführend anschließend parallel bis zum Gelände der VITERRA GmbH. Es sind ca. 260 Einzelfundamente für Stützen, Brücken und Dehnerbauwerke zu errichten. Bei der Aushebung der Fundamentgräben kann es zum Fund von Bestandbauwerken oder Hindernissen kommen. An kritischen Punkten, die vom Auftraggeber (AG) benannt werden, können Suchschachtungen im Vorfeld notwendig sein. Je nach Bodenbeschaffenheit muss eine Verbesserung des Untergrundes erfolgen. Es ist ein Erdungskonzept zu erstellen und mit dem AG abzustimmen. An einzelnen Stellen sind Gehwege, Zäune sowie kleinere Asphaltabschnitte aufzunehmen und nach Abschluss der Arbeiten wiederherzustellen. Die Fundamente sind vorwiegend als Fertigteilfundamente einzusetzen. An einzelnen Stellen können diese aufgrund beengter Platzverhältnisse oder Hindernisse nicht eingesetzt werden. Hier müssen Ortbeton- Fundamenten erstellt werden. Hierzu erfolgen die Festlegungen während der Bauphase durch den AG. Stellenweise müssen kleinere Geländeanpassungen im Bereich des Trassenkorridors vorgenommen werden. Durch den AG werden Baufelduntersuchungen im Hinblick auf Tragfähigkeit und Kampfmittel durchgeführt. Der Bodenaushub ist entsprechend der Anweisung vom AG auf die zugewiesene Deponie zu bringen. Die Transportentfernung liegt in einem Radius von 35 km, die reinen Deponiekosten trägt der Auftraggeber. Es sind Ringerder einzubringen und bei Arbeiten im öffentlichen Bereich Verkehrsleitkonzepte zu erstellen.
Los 5: Die Verlegung der EMSR-Kabeltrasse für die oberirdische Dampftrasse erfolgt auf dem Gelände des Mühlheizkraftwerkes Rothensee zwischen Block 3 und dem Hafenbecken. Dann weiter im Bereich August-Bebel-
Die Verlegung der EMSR-Kabeltrasse für die oberirdische Dampftrasse erfolgt auf dem Gelände des Mühlheizkraftwerkes Rothensee zwischen Block 3 und dem Hafenbecken. Dann weiter im Bereich August-Bebel-Damm, wo die Fernwärmetrasse hinzukommt und parallel weiter bis zur Kreuzung „Am Zweigkanal“. Hier biegt die Trasse in die Straße „Am Zweigkanal“ ab und verläuft weiter bis zur Straßenquerung auf dem Gelände der MUT GmbH. Von dort verläuft die Trasse bis zur Straße „Am Hansehafen“ und weiterführend anschließend parallel bis zum Gelände der VITERRA GmbH. Jeweils am Anfang und am Ende der Strecke, nahe der Abgänge zum Kunden/weitere Abnehmer, sind auf der Stahlbrücke neben der Dampf- und Kondensatleitung Mengenmessungen in einem dafür zu verlegenden Kabelkanal anzubringen. Zudem ist eine Temperaturmessung für jede Entwässerungsstelle an jeder senkrechten Steigung vorzusehen. Alle Armaturen werden ohne Automatisierung ausgeführt. In dem dafür installierten Kabelkanal wird demnach die Spannungsversorgung und die Datenübertragung mittels Lichtwellenleiter durch Trennstege organisiert.
Dokumente (2)
Vergaben (3)
4.607.875,00 €
100% Konfidenz1.601.796,78 €
100% Konfidenz1.105.545,53 €
100% KonfidenzScore-Details
Lead-Status
Auftraggeber
Städtische Werke Magdeburg GmbH & Co. KG
- Quelle
- ted_api
- Externe ID
- 610691-2025
- Veröffentlicht
- 18.09.2025