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Neubau FW-VL Lerchensteig, Potsdam

Wer?
Netzgesellschaft Potsdam GmbH
Wo?
Potsdam, Deutschland
Wert?
2 Lose
Frist?
Wie?
32014L0025

Keine spezifischen Leistungen erkannt — Quelldokumente prüfen

3,0 km

Es ist geplant eine erdverlegte Leitung aus Kunststoffmantelrohren (Standard gedämmt) in der Druckstufe PN25 mit einer Dimension DN200/315 bzw. DN400/560 mit einer Trassenlänge von ca. 3,0 km zu errichten. Die vorgesehene Trasse wird östlich vom Kläranlagengelände geführt. 100 m Trassenlänge werden in DN 200/ DaN 315 ausgeführt.

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Beschreibung

2.1 Bauvorhaben Die EWP GmbH plant einen nachhaltigen "grünen" Energieerzeugungsstandort Kläranlage Potsdam - Nord Lerchensteig, welcher zukünftig einen Teil der Wärmeversorgung für das Potsdamer Fernwärmenetz u.a.

mit der Wärme aus gereinigtem Abwasser mittels Klarwasser-Wärmepumpen erzeugen wird.

Dazu muss der Standort der Kläranlage mit dem Fernwärmenetz verbunden werden.

Zielsetzung des Bauvorhabens ist eine neuerrichtete Fernwärmeprimärleitung für den Transport der neu gewonnenen Wärmeenergie vom Standort der Kläranlage zum Bestandsfernwärmenetz der Stadt Potsdam an der Viereckremise.

Es ist geplant eine erdverlegte Leitung aus Kunststoffmantelrohren (Standard gedämmt) in der Druckstufe PN25 mit einer Dimension DN200/315 bzw.

DN400/560 mit einer Trassenlänge von ca.

3,0 km zu errichten.

Die vorgesehene Trasse wird östlich vom Kläranlagengelände geführt.

Die ersten ca.

100 m Trassenlänge werden in DN 200/ DaN 315 ausgeführt.

Zukünftig sollen weitereWärmequellen eingebunden werden, weshalb ab diesem Punkt die Dimension auf DN 400/ DaN 560 vergrößert wird.

Nach Verlassen des Kläranlagengeländes verläuft die Trasse ca.

1,5 km über Feldwege bis zur Kreuzung "Amundsenstraße / Am Golfplatz".

Ab hier folgt die Trasse der Straße "Am Golfplatz bis zum Anbindunfspunkt das vorhandene Fernwärmenetz an der Viereckremise"..

Unvollständige Daten

  • !Keine Abgabefrist bekannt
Lose (2)

Los LOT-0001: Leitungsverlegung (Viereckremise bis zur Armaturengruppe an Amundsenstraße

2.2 Beschreibung des Liefer- und Leistungsumfangs Der Herstellungsumfang des BV Lerchensteig FW-Versorgungsleitung wird im Nachfolgenden unterteilt in Los1 Neubau der FW-Versorgungsleitung von der Viereckremise bis zur Armaturengruppe an der Amundsenstraße und Los2 Neubau der FWVersorgungsleitung von der Armaturengruppe an der Amundsenstraße bis zum Standort der Klarwasserwärmepumpe auf dem Gelände des Klärwerk Lerchensteig. Zur Ausschreibung wird ein Konzept mit detailliertem Bauzeitenplan über den gesamten Bauablauf mit Zieldatum 31.05.2027 zur Fertigstellung des Bauvorhabens und für das Los 1 wird zusätzlich die Einhaltung des Zwischenzieldatum, Einbindung 1.BA bis 31.08.2026 erwartet. 2.2.1 Los1 Neubau der FW-Versorgungsleitung von der Viereckremise bis zurArmaturengruppe an der Amundsenstraße Zur Leistung des Los1 gehören der Tief- und Rohrbau DN400 PN25 auf einer Länge von ca.1.000m sowie der Aufriss und die Wiederherstellung der Bestandsoberflächen (Asphalt) Besonderheiten Besonderheiten für dieses Los sind: o die Notwendigkeit der Vorkopfbauweise o der Einbau von drei Armaturengruppen o der Einbau von zwei Entleerungsschächten o die Einbindung in das Bestandsnetz mit der temporären Vorgabe für 05.2025 bis 08.2025 o Einbindearbeiten max. o der Einbau von Amphibienleiteinrichtungen o Herstellung der Verbindung zwischen Los 1 und Los 2 o Beistellung des Materials und der Isolierleistung über den AG o Koordinierungsleistung für den Einsatz des Isolierdienstleister 2.2.1 Los2 Neubau der FW-Versorgungsleitung von der Armaturengruppe an der Amundsenstraße bis zum Standort der Klarwasserwärmepumpe auf dem Gelände des Klärwerk Lerchensteig Zur Leistung des Los2 gehören der Tief- und Rohrleitungsbau auf einer Länge von ca.1.620 m, davon ca. 1400 m in DN400 PN25 und ca.220 m in DN200 PN25, sowie der Aufriss und die Wiederherstellung der Bestandsoberflächen, davon ca. 1000 m Feldweg mit wassergebundener Oberfläche, ca. 400 m Feldweg mit Betonplatten. Auf den verbleibenden 220 m sind sowohl unbefestigte, gepflasterte als auch betonierte Oberflächen vorzufinden. Besonderheiten für dieses Los sind: o die Bereitstellung eines 20m breiten BE-Flächenstreifen entlang der Feldwege o die Notwendigkeit der Vorkopfbauweise auf ca. 100 m Länge o ca.220m Leitungsverlegung auf dem Gelände des Klärwerkes unter Abstimmung mit dem Betreiber der Anlage o ca.90m Leitungsverlegung auf dem Gelände des Klärwerkes mit erschütterungsarmer Verdichtung o der Einbau von vier Armaturengruppen o der Einbau von einem Entleerungsschacht o Querung einer Gas-Hochdruckleitung der Ontras o Beistellung des Materials und der Isolierleistung über den AG o Koordinierungsleistung für den Einsatz des Isolierdienstleister 2.2.3 Schnittstellen Als Schnittstelle ist der Übergang vom Los1 auf das Los2 vorhanden. Diese Schnittstelle wird über den AN des Los1 geschlossen. Jedes Los ist einer separaten Druckprüfung zu unterziehen, Der AN des Los2 hat die betriebsbereite Leitung dem AN des Los 1 zur Herstellung der Verbindung zu übergeben. 2.2.4 Elektro- und Messtechnik Im Auftrag von Los1 und Los2 sind die Parallelverlegung eines Leerrohres sowie eines Infokabels im Leitungsscheitel der Fernwärmetrasse über die gesamte Länge der Leitungsverlegung enthalten. Im Auftrag des Los 1 ist der Einbau von zwei Kabelschächten mit der Anbindung der neuverlegten Leerrohre, sowie der Anbindung von vorhandenen Leerrohrsystemen enthalten. An den Standorten der Entleerungsschächte sind Kabelverteiler durch den/die AN mit der der Planung beigelegten Spezifikation zu errichten. Das Anschlussverfahren für die erforderlichen Elektroanschlüsse ist durch den/die AN durchzuführen. Das Feuchtewarnsystem wird durch den Isolierdienstleister hergestellt und in die Kabelverteilerschränke ausgekoppelt. Die Leistung zur Koordinierung dieser Arbeiten liegt beim Rohrbau AN. 2.2.5 Genehmigungszuarbeit Der AG hat den Trassenbescheid, sowie die Genehmigung gemäß Potsdamer Baumschutzverordnung erwirkt. Der/die AN sind verpflichtet den dort getroffenen Anordnungen der Behörden Folge zu leisten. Die Trasse unterliegt von Station bis Station der städtischen Verwaltung. In diesem Bereich gelten die Auflagen des Trassenbescheides. Von Station bis Station läuft die FW-Trasse über Grundstücke der Stadt bzw. der EWP mit privatrechtlichem Charakter. In diesem Bereich gelten die Auflagen der Genehmigung gemäß Potsdamer Baumschutzverordnung. Im Zuge der Genehmigungsplanung wurde eine Abfrage der in Frage kommenden Versorgungsträger zum Leitungsbestand vorgenommen. Das Ergebnis der Abfrage ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt. Ungeachtet dieser Bereitstellung ist/sind der/die AN verpflichtet sich diese Unterlagen vor Baubeginn selbst einzuholen. Den Ausschreibungsunterlagen liegen Baugrundgutachten für die Trassenführung bei. 2.2.6 Prüfung vor Inbetriebsetzung/ Inbetriebnahme/ Dokumentation Die neugebaute Leitung ist gemäß den Auflagen des Netzbetriebes (siehe Baubeschreibung) sowie der AGFW Richtlinie FW602 Punkt 8.4 vor der Übergabe zur Inbetriebsetzung zu prüfen und die Dokumentation gemäß "Checkliste Dokumentation Fernwärme" zu übergeben. Die Inbetriebnahme erfolgt über das Netzpersonal der NGP. Das Inbetriebnahmeverlangen ist drei Wochen vor der Inbetriebnahme anzumelden.

Los LOT-0002: Leitungsverlegung von der Armaturengruppe an Amundsenstraße bis Übergang auf Klärwerksgelände

2.2 Beschreibung des Liefer- und Leistungsumfangs Der Herstellungsumfang des BV Lerchensteig FW-Versorgungsleitung wird im Nachfolgenden unterteilt in Los1 Neubau der FW-Versorgungsleitung von der Viereckremise bis zur Armaturengruppe an der Amundsenstraße und Los2 Neubau der FWVersorgungsleitung von der Armaturengruppe an der Amundsenstraße bis zum Standort der Klarwasserwärmepumpe auf dem Gelände des Klärwerk Lerchensteig. Zur Ausschreibung wird ein Konzept mit detailliertem Bauzeitenplan über den gesamten Bauablauf mit Zieldatum 31.05.2027 zur Fertigstellung des Bauvorhabens und für das Los 1 wird zusätzlich die Einhaltung des Zwischenzieldatum, Einbindung 1.BA bis 31.08.2026 erwartet. 2.2.1 Los1 Neubau der FW-Versorgungsleitung von der Viereckremise bis zurArmaturengruppe an der Amundsenstraße Zur Leistung des Los1 gehören der Tief- und Rohrbau DN400 PN25 auf einer Länge von ca.1.000m sowie der Aufriss und die Wiederherstellung der Bestandsoberflächen (Asphalt) Besonderheiten Besonderheiten für dieses Los sind: o die Notwendigkeit der Vorkopfbauweise o der Einbau von drei Armaturengruppen o der Einbau von zwei Entleerungsschächten o die Einbindung in das Bestandsnetz mit der temporären Vorgabe für 05.2025 bis 08.2025 o Einbindearbeiten max. o der Einbau von Amphibienleiteinrichtungen o Herstellung der Verbindung zwischen Los 1 und Los 2 o Beistellung des Materials und der Isolierleistung über den AG o Koordinierungsleistung für den Einsatz des Isolierdienstleister 2.2.1 Los2 Neubau der FW-Versorgungsleitung von der Armaturengruppe an der Amundsenstraße bis zum Standort der Klarwasserwärmepumpe auf dem Gelände des Klärwerk Lerchensteig Zur Leistung des Los2 gehören der Tief- und Rohrleitungsbau auf einer Länge von ca.1.620 m, davon ca. 1400 m in DN400 PN25 und ca.220 m in DN200 PN25, sowie der Aufriss und die Wiederherstellung der Bestandsoberflächen, davon ca. 1000 m Feldweg mit wassergebundener Oberfläche, ca. 400 m Feldweg mit Betonplatten. Auf den verbleibenden 220 m sind sowohl unbefestigte, gepflasterte als auch betonierte Oberflächen vorzufinden. Besonderheiten für dieses Los sind: o die Bereitstellung eines 20m breiten BE-Flächenstreifen entlang der Feldwege o die Notwendigkeit der Vorkopfbauweise auf ca. 100 m Länge o ca.220m Leitungsverlegung auf dem Gelände des Klärwerkes unter Abstimmung mit dem Betreiber der Anlage o ca.90m Leitungsverlegung auf dem Gelände des Klärwerkes mit erschütterungsarmer Verdichtung o der Einbau von vier Armaturengruppen o der Einbau von einem Entleerungsschacht o Querung einer Gas-Hochdruckleitung der Ontras o Beistellung des Materials und der Isolierleistung über den AG o Koordinierungsleistung für den Einsatz des Isolierdienstleister 2.2.3 Schnittstellen Als Schnittstelle ist der Übergang vom Los1 auf das Los2 vorhanden. Diese Schnittstelle wird über den AN des Los1 geschlossen. Jedes Los ist einer separaten Druckprüfung zu unterziehen, Der AN des Los2 hat die betriebsbereite Leitung dem AN des Los 1 zur Herstellung der Verbindung zu übergeben. 2.2.4 Elektro- und Messtechnik Im Auftrag von Los1 und Los2 sind die Parallelverlegung eines Leerrohres sowie eines Infokabels im Leitungsscheitel der Fernwärmetrasse über die gesamte Länge der Leitungsverlegung enthalten. Im Auftrag des Los 1 ist der Einbau von zwei Kabelschächten mit der Anbindung der neuverlegten Leerrohre, sowie der Anbindung von vorhandenen Leerrohrsystemen enthalten. An den Standorten der Entleerungsschächte sind Kabelverteiler durch den/die AN mit der der Planung beigelegten Spezifikation zu errichten. Das Anschlussverfahren für die erforderlichen Elektroanschlüsse ist durch den/die AN durchzuführen. Das Feuchtewarnsystem wird durch den Isolierdienstleister hergestellt und in die Kabelverteilerschränke ausgekoppelt. Die Leistung zur Koordinierung dieser Arbeiten liegt beim Rohrbau AN. 2.2.5 Genehmigungszuarbeit Der AG hat den Trassenbescheid, sowie die Genehmigung gemäß Potsdamer Baumschutzverordnung erwirkt. Der/die AN sind verpflichtet den dort getroffenen Anordnungen der Behörden Folge zu leisten. Die Trasse unterliegt von Station bis Station der städtischen Verwaltung. In diesem Bereich gelten die Auflagen des Trassenbescheides. Von Station bis Station läuft die FW-Trasse über Grundstücke der Stadt bzw. der EWP mit privatrechtlichem Charakter. In diesem Bereich gelten die Auflagen der Genehmigung gemäß Potsdamer Baumschutzverordnung. Im Zuge der Genehmigungsplanung wurde eine Abfrage der in Frage kommenden Versorgungsträger zum Leitungsbestand vorgenommen. Das Ergebnis der Abfrage ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt. Ungeachtet dieser Bereitstellung ist/sind der/die AN verpflichtet sich diese Unterlagen vor Baubeginn selbst einzuholen. Den Ausschreibungsunterlagen liegen Baugrundgutachten für die Trassenführung bei. 2.2.6 Prüfung vor Inbetriebsetzung/ Inbetriebnahme/ Dokumentation Die neugebaute Leitung ist gemäß den Auflagen des Netzbetriebes (siehe Baubeschreibung) sowie der AGFW Richtlinie FW602 Punkt 8.4 vor der Übergabe zur Inbetriebsetzung zu prüfen und die Dokumentation gemäß "Checkliste Dokumentation Fernwärme" zu übergeben. Die Inbetriebnahme erfolgt über das Netzpersonal der NGP. Das Inbetriebnahmeverlangen ist drei Wochen vor der Inbetriebnahme anzumelden.

Dokumente (2)
Score-Details
CPV-Code Telekommunikation/Energie+15
Tiefbau / Trenching mit Telekom-Kontext+10
Gesamt30

Lead-Status

Auftraggeber

Netzgesellschaft Potsdam GmbH

Potsdam

Quelle
bekanntmachungsservice_opendata
Externe ID
8e95086c-fb1f-47c5-99d8-8b066d8d1f7a
Veröffentlicht
22.02.2026