Coaching plus
- Wer?
- Stadt Essen - JobCenter Essen
- Wo?
- Essen, Ruhr, Deutschland
- Wert?
- 1 Los
- Frist?
- —
- Wie?
- 32014L0024
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Gegenstand der Maßnahme nach § 16 Abs.
Beschreibung
Das JobCenter beabsichtigt zum 01.04.2026 die Maßnahme "Coaching plus" im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung zu vergeben.
Das Hauptziel der Maßnahme "Coaching plus" ist die Verbesserung der beruflichen Integrationschancen der Zielgruppe sowie die Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit.
Gegenstand der Maßnahme nach § 16 Abs.
1 SGB II i.
V.
m.
§ 45 Abs.
1 Nr.
1, 3 und 5 SGB III ist die - Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie die Feststellung, Verringerung und Beseitigung von Vermittlungshemmnissen - Vermittlung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung - Stabilisierung der Beschäftigungsaufnahme.
Zur Zielgruppe gehören erwerbsfähige, leistungsberechtigte junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren - die einer individuellen Unterstützung im Integrationsprozess bedürfen, - ohne Schulabschluss, (das Erreichen eines Schulabschlusses ist auch kein Ziel des Jugendlichen), - mit Hauptschulabschluss, die aber ein schwaches Leistungsvermögen aufweisen, - mit in der Regel erfüllter Vollzeitschulpflicht, - mit individuellem Unterstützungsbedarf bei der Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, - mit mindestens Sprachkenntnissen A2, - die motiviert sind, eine Beschäftigung aufzunehmen..
Unvollständige Daten
- !Keine Abgabefrist bekannt
- !Keine Dokumente verlinkt
Lose (1)
Los LOT-0001: Coaching plus
Beim Coaching Plus wird in den Vordergrund gestellt, dass die Jugendlichen zielorientierter durch ein individuelles Einzelcoaching unterstützt werden sollen. Ansonsten werden kleine Gruppenangebote vorgehalten, bei denen vor allem die Stärken der Jugendlichen herausgearbeitet werden sollen um eine direkte Integration in den 1. Arbeitsmarkt zu erreichen, unabhängig von ihren Hemmnissen, die nicht im Fokus stehen sollen. Die MAT soll die Jugendlichen und ihre Individualität und ihre passgenaue Unterstützung in den Vordergrund stellen. Die Maßnahme wird in Teilzeit durchgeführt und umfasst 20 Zeitstunden pro Woche. In der Regel sind die Teilnehmenden 4 Stunden täglich in Präsenz vor Ort. Die Zuweisung erfolgt grundsätzlich für 6 Monate. In besonders begründeten Einzelfällen kann die individuelle Teilnahmedauer durch den Bedarfsträger um drei Monate verlängert werden, wenn dies zur Erreichung der Zielsetzung notwendig ist. Es soll sich nicht auf die Vermittlungshemmnisse der Jugendlichen fokussiert werden, sondern auf die erreichbaren Zukunftsaussichten. Die Jugendlichen sollen in ihren Stärken gefördert werden, so dass eine Integration in den Arbeitsmarkt erfolgen kann. Dies bedeutet nicht, dass alle Problemlagen außer Acht gelassen werden sollen, sondern dass mit den Jugendlichen die aktuelle Situation besprochen und eine Vermittlung in die Arbeitswelt trotz Hemmnissen ermöglicht wird. Hier soll das aktuelle Ziel mit dem Teilnehmenden in den Fokus genommen werden (Arbeitsaufnahme) und nicht ein weitreichendes Ziel (z.B. besserer Schulabschluss, der momentan nicht gewünscht oder möglich ist und danach erst eine Arbeitsaufnahme). Die Maßnahme setzt sich zusammen aus einer Vorbereitungs- und einer Eingliederungsphase und soll mit der Integration in den ersten Arbeitsmarkt abschließen. In der Eingliederungsphase enthalten ist auch die betriebliche Erprobung (Praktikumsphase), die im Regelfall bis zu 6 Wochen ausgelegt sein kann. Auch hierbei finden Einzelcoachings statt. Das Coaching erfolgt in vier Kleingruppen (mit jeweils ca. 10 TN) plus einmal pro Woche ein Einzelcoaching pro TN für bis zu einer Stunde. Das Einzelcoaching wird in beiden Phasen der Maßnahme angeboten. In dem neuen Ausschreibungszeitraum sollen auch Teilnehmende mit Sprachkenntnissen A2 zugewiesen werden können. Dies soll aber nicht die Hauptzielgruppe sein, sondern eine Kleingruppe (ca. 10 Teilnehmende) umfassen. Für diese Teilnehmenden sollen extra Inhalte zum besseren Erwerb der Sprachkenntnisse und ein passendes Einzelcoaching für die Vermittlung in den Arbeitsmarkt angeboten werden. Eine grundsätzliche Verständigung ist mit dem Teilnehmenden möglich. Das Projekt verfolgt die Teilziele: - Unterstützung in der Berufsorientierung und in der beruflichen Perspektivplanung unter Einbeziehung der beruflichen Eignung und Arbeitsfähigkeit - Stärkung der beruflichen und sozialen Kompetenzen, (Kontakt- und Konfliktverhalten, Integrationsfähigkeit in der Gruppe, etc.) - Stärkung der persönlichen und beruflichen Belastbarkeit, Erlernen elementarer Grundarbeitsfähigkeiten (Ausdauer, Pünktlichkeit, Sorgfalt, Genauigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Zeiteinteilung, etc.) - Stärkung der kognitiven Fähigkeiten (Wahrnehmung, Denkfähigkeit, Fähigkeit der logischen Schlussfolgerung, des Urteilsvermögens, der Erinnerung, etc.) - Förderung der Selbstverantwortung, des Selbstmanagements sowie einer realistischen Selbsteinschätzung/ Abbau von Selbstüberschätzung und Versagungsängsten - Erstellung einer marktüblichen Bewerbungsmappe, inkl. Bewerbungs- und Kommunikationstraining - Erstellen eines interdisziplinären Abschlussberichts mit einer konkreten Perspektivdarstellung (wenn die Überleitung in den Arbeitsmarkt nicht möglich war). - Verbesserung der Alltagssprache und des Vokabulars für Ausbildungsberufe.
Vergaben (2)
Vergeben am: 24.02.2026
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Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung
Vergeben am: 24.02.2026
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Score-Details
Lead-Status
Auftraggeber
Stadt Essen - JobCenter Essen
Essen, Ruhr
- Quelle
- bekanntmachungsservice_opendata
- Externe ID
- c8beb908-c579-486a-9001-2e0c8d2bec81
- Veröffentlicht
- 24.02.2026